
Intensivkurs vom 12.07.
Putten, kurzes Spiel, Pitching, Bunker und die Frage, wie Training durch externes Feedback wirklich wirksam wird.
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Mein Fokus beim Chip
Die Oberarme sollen auch beim Chip am Körper bleiben. Gewicht links und möglichst wenig unnötige Handgelenksarbeit. Golf ist stark endhaltungsorientiert. Eine saubere Endposition erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass auch Tiefpunkt und Bewegungsrichtung sinnvoll waren.
Balllage im Rough
Ein gut liegender Ball ist kein großes Thema. Eisen 7 oder Eisen 8 können funktionieren. Bei tiefem Rough ist ein Sand Wedge häufig einfacher. Den Ball nur minimal weiter rechts spielen als normal und das Gewicht links halten. Entscheidend bleibt der Bodenkontakt. Natürliche Balllagen sind als Training wertvoller, als den Ball jedes Mal schön hinzulegen.

Pitching: Kontrolle vor Spin
Beim Pitching ging es zunächst um ungefähr 40 Meter mit dem Sand Wedge. Der tiefste Punkt soll links vom Ball liegen. Deshalb bleibt das Gewicht links und der Ball wird nicht künstlich nach oben geholfen. Als praktischer Zielwert kann bei höherem Handicap ein Radius von ungefähr zehn Prozent der Ausgangsdistanz genutzt werden. Bei 40 Metern wären das vier Meter. Der Ball sollte außerdem möglichst nicht in einem Hang aufkommen. Backspin entsteht durch Reibung. Saubere Schläger und gute Bälle helfen, aber maximaler Backspin ist nicht das Ziel. Kontrolle ist das Ziel.
Passende Übung40 Meter Pitch ChallengeTraining startenBunker: durch den Sand und locker releasen
Im Bunker soll der Schläger unter dem Ball durch den Sand arbeiten. Nach dem Schlag darf das Schlägerblatt im Finish zu uns schauen. Locker bleiben und den Schläger arbeiten lassen. Bei leichtem Sand kann der Bounce genutzt und das Schlägerblatt etwas geöffnet werden. Gewicht links und eine leicht offene Ausrichtung helfen. Bei nassem Sand liegt der Ball eher mittig und das Schlägerblatt bleibt neutraler. Die Grundidee des Schwungs bleibt gleich.
Passende ÜbungBunker Linien DrillTraining starten